Die Drehbohranlage ist eine Baumaschine, die sich für Bohrlocharbeiten im Baugrundbau eignet. Sie ist hauptsächlich für den Bau von Sand, Lehm, Schluff und anderen Bodenschichten geeignet und wird häufig für verschiedene Gründungskonstruktionen wie Ortbetonpfähle, Schlitzwände und Fundamentverstärkungen eingesetzt. Die Nennleistung einer Drehbohranlage liegt in der Regel zwischen 117 und 450 kW, das Drehmoment zwischen 45 und 600 kN·m, der maximale Bohrlochdurchmesser zwischen 1 und 4 m und die maximale Bohrtiefe zwischen 15 und 150 m. Damit erfüllt sie die Anforderungen diverser großflächiger Gründungsprojekte.
Die Drehbohranlage verfügt in der Regel über ein hydraulisches Raupenfahrwerk mit Teleskopausleger, einen selbsthebenden und -senkbaren Klappmast, eine Teleskop-Kellystange, automatische Rechtwinkligkeitserkennung und -korrektur sowie eine digitale Bohrtiefenanzeige. Die Bedienung der gesamten Maschine erfolgt üblicherweise hydraulisch mit Pilotsteuerung und Lasterkennung. Die Bedienung ist einfach und komfortabel.
Die Haupt- und Hilfswinde lassen sich an die unterschiedlichen Bedürfnisse auf der Baustelle anpassen. In Kombination mit verschiedenen Bohrwerkzeugen eignet sich das Drehbohrgerät für Trockenbohrungen (Kurzbohrer), Nassbohrungen (Drehbohrlöffel) und Bohrungen in Felsformationen (Kernbohrrohr). Es kann zudem mit Langbohrer, Schlitzwandgreifer, Vibrationsrammhammer etc. ausgestattet werden, um vielfältige Funktionen zu realisieren. Hauptanwendungsgebiete sind der kommunale Hochbau, der Brückenbau, Industrie- und Hochbau, der Bau von Schlitzwänden, Wasserbauprojekten, die Abdichtung von Sickerwasser, die Hangsicherung und andere Gründungsarbeiten.
Anwendung von kleinen Drehbohranlagen:
(1) Böschungssicherungspfähle verschiedener Gebäude;
(2) Teil der tragenden Baupfähle des Gebäudes;
(3) Verschiedene Pfähle mit einem Durchmesser von weniger als 1 m für städtische Sanierungsprojekte;
(4) Stapel für andere Zwecke.
Veröffentlichungsdatum: 19. April 2022




