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Anwendung einer Drehbohranlage mit geringer Bauhöhe

Eine Drehbohranlage mit geringer Bauhöhe ist ein Spezialbohrgerät, das in Bereichen mit begrenzter Deckenhöhe eingesetzt werden kann. Sie findet häufig Verwendung in verschiedenen Branchen und Anwendungsbereichen, darunter:

Stadtbau: In städtischen Gebieten mit begrenztem Platzangebot werden Drehbohranlagen mit geringer Bauhöhe für Fundamentbohrungen, Pfahlgründungen und andere Bauarbeiten eingesetzt. Sie können in engen Zwischenräumen zwischen Gebäuden oder in Kellern eingesetzt werden und ermöglichen so effiziente und präzise Bohrarbeiten.

Brückenbau und -instandhaltung: Drehbohranlagen mit geringer Bauhöhe werden häufig im Brückenbau und bei der Brückeninstandhaltung eingesetzt. Sie eignen sich zum Bohren von Pfahlgründungen für Brückenpfeiler und Widerlager sowie zur Verankerung und Stabilisierung von Brückenkonstruktionen. Dank ihrer geringen Bauhöhe können diese Anlagen auch unter beengten Platzverhältnissen, beispielsweise unter bestehenden Brücken, eingesetzt werden.

Bergbau und Steinbruchbetrieb: Drehbohranlagen mit geringer Bauhöhe finden Anwendung im Bergbau und Steinbruchbetrieb. Sie eignen sich für Erkundungsbohrungen zur Bestimmung der Qualität und Quantität von Mineralvorkommen sowie für Sprenglochbohrungen zur Erleichterung des Abbaus. Diese Anlagen sind für den Einsatz in beengten Räumen wie Untertagebergwerken oder Steinbruchwänden konzipiert, wo die Durchfahrtshöhe begrenzt sein kann.

Tunnelbau und Untertagebau: Bei Tunnelbau- und Untertagebauprojekten werden Drehbohranlagen mit geringer Bauhöhe zum Bohren von Sprenglöchern, zum Einbau von Gebirgssicherungssystemen und zur Durchführung geologischer Untersuchungen eingesetzt. Sie können in Tunnelvorsprüngen, Schächten oder unterirdischen Kammern mit begrenzter Bauhöhe arbeiten und ermöglichen so effiziente Aushub- und Bauarbeiten.

Geotechnische Untersuchungen: Drehbohranlagen mit geringer Bauhöhe werden häufig für geotechnische Untersuchungen eingesetzt, um die Boden- und Felsverhältnisse für Ingenieur- und Bauprojekte zu beurteilen. Sie können in Bereichen mit eingeschränktem Zugang oder geringer Durchfahrtshöhe, wie z. B. in urbanen Gebieten, an Hängen oder in beengten Baustellenbereichen, eingesetzt werden. Mit diesen Anlagen können Boden- und Gesteinsproben für Laboruntersuchungen entnommen werden und liefern wertvolle Daten für die Fundamentplanung und Bodenanalyse.

Der entscheidende Vorteil von Drehbohranlagen mit geringer Bauhöhe liegt in ihrer Fähigkeit, in Bereichen mit begrenzter Deckenhöhe zu arbeiten. Ihre kompakte Bauweise und spezielle Ausstattungsmerkmale ermöglichen effizientes Arbeiten auf engstem Raum und somit Bohr- und Bauarbeiten, die mit herkömmlicher Bohrausrüstung schwierig oder unmöglich wären.
TR80S Drehbohranlage mit geringer Bauhöhe, vollhydraulisch


Veröffentlichungsdatum: 07.12.2023