Beim Hochdruck-Jet-Injektionsverfahren wird ein Injektionsrohr mit Düse mithilfe einer Bohrmaschine an einer vorbestimmten Stelle im Boden eingebracht. Anschließend wird mit Hochdruckgerät eine Suspension, Wasser oder Luft mit einem Druck von 20–40 MPa aus der Düse ausgestoßen, die den Boden durchdringt, auflockert und zerstört. Gleichzeitig wird das Bohrrohr mit einer bestimmten Geschwindigkeit langsam angehoben, wodurch die Suspension mit den Bodenpartikeln vermischt wird. Nach dem Erstarren der Suspension entsteht im Boden ein zylindrischer, verfestigter Körper (z. B. ein Rotationsstrahlpfahl), der der Fundamentverstärkung oder der Abdichtung und Verhinderung von Sickerwasser dient.
Anwendungsbereich
1. Kann in großem Umfang in Schlamm, tonigen Böden, bindigen Böden, schluffigen Tonen, Schluff (sandigen Böden), sandigen Böden, Löss und künstlichen Böden in ebenem Auffüllboden, sogar in Kiesböden und anderen Bodenschichten eingesetzt werden.
2. Es kann zur Fundamentverstärkung bestehender und neuer Gebäude sowie zur Verhinderung von Sickerwasser im Fundamentbereich eingesetzt werden; es kann als temporäre Maßnahme im Bauwesen (z. B. zur Abstützung von Erdreich oder Wasser durch Seitenwände tiefer Baugruben, als wasserdichte Abdichtung usw.) sowie zur dauerhaften Fundamentverstärkung und Abdichtung von Gebäuden verwendet werden.
(3) Bei der Anwendung zur Behandlung von Fundamentprojekten, bei denen der Torfboden oder das Grundwasser korrosiv ist, die Grundwasserströmungsgeschwindigkeit zu hoch ist oder Wasseranstiege aufgetreten sind, sollten Tests durchgeführt werden, um die Anwendbarkeit zu ermitteln.
Je nach den verschiedenen Strahlverfahren kann man in Einrohrverfahren, Doppelrohrverfahren und Dreirohrverfahren unterteilen.
Veröffentlichungsdatum: 24. November 2023





