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Überblick über TRD

Einführung in TRD •
TRD (Trench cutting Re-mixing Deep wall method), eine Methode zum Bau von durchgehenden Wänden unter Zementboden gleicher Dicke, die 1993 von der japanischen Firma Kobe Steel entwickelt wurde und bei der eine Sägekettenschneidebox zum kontinuierlichen Bau von durchgehenden Wänden unter Zementboden gleicher Dicke verwendet wird (Bautechnik).
Die maximale Bautiefe in sandigen Bodenschichten beträgt im Allgemeinen 56,7 m, die Wandstärke liegt zwischen 550 mm und 850 mm. Das Verfahren eignet sich auch für verschiedene Bodentypen wie Kiesel, Kies und Felsen.
Das TRD-Verfahren unterscheidet sich von der gängigen Methode des Säulenbaus von durchgehenden Wänden in zementiertem Boden, die mit herkömmlichen ein- oder mehrachsigen Spiralbohrmaschinen errichtet wird. Beim TRD-Verfahren wird zunächst ein kettensägenartiges Schneidwerkzeug in das Fundament eingeführt, bis zur geplanten Wandtiefe gebohrt, anschließend ein Härtungsmittel eingespritzt, mit dem anstehenden Boden vermischt und dann horizontal weitergebohrt und gerührt, um so eine hochwertige, durchgehende Zementmischwand zu errichten.

Merkmale von TRD
(1) Die Bautiefe ist groß; die maximale Tiefe kann 60 m erreichen.
(2) Es eignet sich für eine breite Palette von Bodenschichten und weist eine gute Aushubleistung in harten Bodenschichten (harter Boden, sandiger Kies, weiches Gestein usw.) auf.
(3) Die fertige Wand weist eine gute Qualität auf; in Tiefenrichtung der Wand gewährleistet sie eine gleichmäßige Zement-Boden-Qualität, eine verbesserte Festigkeit, geringe Unebenheiten und eine gute Wasserabweisung.
(4) Hohe Sicherheit, die Gerätehöhe beträgt nur 10,1 m, niedriger Schwerpunkt, gute Stabilität, geeignet für Orte mit Höhenbeschränkungen.
(5) Bei einer durchgehenden Wand mit weniger Fugen und gleicher Wandstärke können H-förmige Stahlträger im optimalen Abstand angeordnet werden.

Grabenschneiden, Wiedervermischen, Tiefwandmaschine, TRD-Methode

Prinzip der TRD
Der Kettensägen-Schneidkasten wird vom Hydraulikmotor des Antriebsblocks angetrieben. Die einzelnen Segmente werden mit dem Bohrer bis zu einer vorgegebenen Tiefe verbunden, wodurch der horizontale Aushub vorangetrieben wird. Gleichzeitig wird Verfestigungsflüssigkeit in den Boden des Schneidkastens eingespritzt, um sie mit dem anstehenden Boden zu vermischen. Die so entstandene, gleichmäßig dicke Zement-Boden-Mischwand kann zur Erhöhung ihrer Steifigkeit und Festigkeit in das Stahlprofil eingesetzt werden.
Bei dieser Bauweise wird die Mischmethode für Zement-Erde-Mischwände von der traditionellen horizontalen Schichtmischung mit vertikalen Bohrgestängen auf die vertikale Gesamtmischung mit horizontalen Sägekettenschneidkästen entlang der Wandtiefe umgestellt.


Veröffentlichungsdatum: 22. Januar 2024