Die Eigenschaften von Hartgesteinsformationen wie Granit und das Risiko der Lochbildung stellen besondere Herausforderungen dar. Bei der Planung von Pfahlgründungen für viele große Brücken müssen die Pfähle eine bestimmte Tiefe im verwitterten Hartgestein erreichen. Der Durchmesser der für diese Pfahlgründungen ausgelegten Pfähle beträgt meist über 1,5 mm, teilweise bis zu 2 m. Das Bohren in solch großkalibrige Hartgesteinsformationen stellt hohe Anforderungen an die Leistung und den Druck der Ausrüstung und erfordert in der Regel ein Drehmoment von über 280 kN·m. Beim Bohren in dieser Art von Formation ist der Verschleiß der Bohrzähne sehr hoch, und es werden erhöhte Anforderungen an die Vibrationsfestigkeit der Ausrüstung gestellt.
Das Drehbohrverfahren wird in harten Gesteinsformationen wie Granit und Sandstein eingesetzt. Um die Effizienz der Bohrlochherstellung zu verbessern und Risiken zu minimieren, sollten folgende Maßnahmen ergriffen werden.
(1) Für Bohrarbeiten im Bauwerk sollten Geräte mit einer Leistung von mindestens 280 kNm eingesetzt werden. Die Bohrzähne sollten im Voraus mit höherer Härte und besserer Schleifleistung vorbereitet werden. Wasserfreien Gesteinen sollte Wasser zugesetzt werden, um den Verschleiß der Bohrzähne zu reduzieren.
(2) Bohrwerkzeuge korrekt konfigurieren. Beim Bohren von Löchern für Pfähle mit großem Durchmesser in dieser Formation ist das Stufenbohrverfahren anzuwenden. Im ersten Schritt sollte ein Langrohrbohrer mit einem Durchmesser von 600 mm bis 800 mm verwendet werden, um den Bohrkern direkt zu entnehmen und eine freie Ortsbrust zu erzeugen; alternativ kann ein Spiralbohrer mit kleinem Durchmesser eingesetzt werden, um eine freie Ortsbrust zu erzeugen.
(3) Bei geneigten Bohrlöchern in hartem Gestein ist das Bohren äußerst schwierig. Daher muss eine geneigte Gesteinsoberfläche korrigiert werden, bevor mit dem normalen Bohren fortgefahren werden kann.
Veröffentlichungsdatum: 05.01.2024




