1. Eigenschaften und Risiken der Sand- und Schluffschicht
Beim Bohren von Löchern in feinem Sand oder schluffigem Boden sollte bei hohem Grundwasserstand Bohrschlamm zur Wandsicherung verwendet werden. Diese Bodenschichten werden durch die Strömung leicht weggespült, da zwischen den Partikeln keine Haftung besteht. Da das Drehbohrgerät den Boden direkt in das Bohrloch befördert, wird das Bohrgut durch den Bohrlöffel wieder zugespült. Der Bohrlöffel bewegt sich im Bohrschlamm, und die Strömungsgeschwindigkeit des Wassers außerhalb des Bohrlöffels ist hoch, was leicht zu Erosion der Bohrlochwand führen kann. Der von der Bohrlochwand weggespülte Sand verringert die Schutzwirkung des Bohrschlamms zusätzlich. Es kann zu Problemen wie Einsturz des Bohrlochs und sogar zum Bohrlocheinsturz kommen.
2. Wenn beim Drehbohrverfahren in der ersten guten Sand- oder Schluffschicht eine Schlammwandsicherung angewendet wird, sollten folgende Maßnahmen berücksichtigt werden:
(1) Die Senk- und Ziehgeschwindigkeit des Bohrers entsprechend reduzieren, die Strömungsgeschwindigkeit des Bohrschlamms zwischen Bohrlöffel und Bohrlochwand verringern und die Erosion verringern.
(2) Den Winkel der Bohrzähne entsprechend vergrößern. Den Abstand zwischen der Bohrlochwand und der Seitenwand des Bohrlöffels vergrößern.
(3) Die Fläche des Wasserlochs im Bohreimer ist entsprechend zu vergrößern, der Unterdruck am oberen und unteren Ende des Bohreimers während des Fördervorgangs zu verringern und anschließend die Fördermenge des Bohrschlamms im kleinen Loch zu reduzieren.
(4) Hochwertigen Schlammwandschutz installieren und den Sandgehalt des Schlamms im Bohrloch regelmäßig messen. Bei Überschreitung des Grenzwerts umgehend geeignete Maßnahmen ergreifen.
(5) Prüfen Sie nach dem Schließen den festen Sitz des Bodendeckels der Bohrschaufel. Sollte sich herausstellen, dass der durch Verformung entstandene Spalt zu groß ist, muss er umgehend repariert werden, um ein Austreten von Sand zu verhindern.
Veröffentlichungsdatum: 23. Februar 2024





