Die SMW-Bauweise (Soil Mixing Wall) wurde 1976 in Japan eingeführt. Dabei wird mit einem mehrachsigen Bohrmischer bis zu einer bestimmten Tiefe gebohrt. Gleichzeitig wird am Bohrmeißel ein Zementverfestigungsmittel eingesprüht und wiederholt mit dem Baugrund vermischt. Die einzelnen Bauelemente werden überlappend ausgeführt. So entsteht eine durchgehende, fugenlose Untergrundwand mit hoher Festigkeit und Steifigkeit.
TRD-Bauverfahren: Grabenschneiden mit anschließender Vermischung und Tiefwandverlegung. Die Maschine verwendet einen Schneidkasten mit kettengetriebenem Schneidkopf und ein in den Boden eingeführtes Injektionsrohr für tiefe und quer verlaufende Schnitte. Durch eine Auf- und Abwärtsbewegung wird das Material gründlich vermischt, während gleichzeitig Zementkoagulans eingespritzt wird. Nach dem Aushärten entsteht eine gleichmäßige, durchgehende Zement-Boden-Wand. Durch die Einbringung von Kernmaterial wie H-förmigen Stahlträgern kann die Wand als neue Technologie für den Bau von Stütz- und Versickerungswänden oder tragenden Wänden im Baugrubenbau eingesetzt werden.
CSM-Verfahren (Cutter Soil Mixing): Diese innovative Technologie kombiniert die Vorteile einer hydraulischen Nutfräsmaschine mit der Tiefenmischtechnologie. Durch die Kombination der technischen Eigenschaften der Nutfräsmaschine mit dem Anwendungsbereich der Tiefenmischtechnologie eignet sich das Verfahren auch für komplexere geologische Bedingungen und ermöglicht das Mischen von Boden und Zementsuspension direkt auf der Baustelle. Anwendungsbereiche sind die Herstellung von Dichtungswänden, Stützmauern, Fundamentverstärkungen und andere Projekte.
Veröffentlichungsdatum: 26. Januar 2024







