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Funktionsprinzip der Drehbohranlage

Der Prozess des Drehbohrens und der Lochformung durchDrehbohranlageZunächst wird durch die Fahrfunktion und den Auslegermechanismus des Bohrgestänges die korrekte Positionierung der Bohrwerkzeuge an der Pfahlposition ermöglicht. Das Bohrgestänge wird unter Führung des Auslegers abgesenkt, um den mit einer Klappe versehenen Bohrkopf in der Bohrlochposition zu platzieren. Die Bohrkopfvorrichtung liefert das Drehmoment für das Bohrgestänge, und die Druckvorrichtung überträgt den Druck über den Druckkopf auf den Bohrkopf. Der Bohrkopf rotiert, um Gestein und Boden aufzubrechen. Das Material wird direkt in den Bohrkopf aufgenommen. Anschließend wird der Bohrkopf mithilfe der Hebevorrichtung und des Teleskopbohrgestänges aus dem Bohrloch gehoben, um das Material abzuführen. Auf diese Weise wird kontinuierlich Boden aufgenommen und abgeführt, und die Bohrung erreicht die geplante Tiefe. Heutzutage basieren Drehbohranlagen meist auf dem Prinzip des Verbindens der Bohrgestänge und des Abtransportierens des Bohrschlammbehälters. Während des Bohrvorgangs wird häufig der Spülungskreislauf eingesetzt. Der Spülungsschlamm dient bei diesen Anlagen der Schmierung, Stützung, dem Austausch und dem Transport des Bohrschlamms.

 4. Projekte

Angesichts der immer strengeren Umweltauflagen für den Städtebau stehen traditionelle Bohranlagen vor einer größeren Krise.Die DrehbohranlageDie Drehbohranlage arbeitet mit einem motorbetriebenen Bohrkopf und nutzt ein hohes Drehmoment, um Erdreich, Kies und Bohrgut direkt zu drehen und anschließend schnell aus dem Bohrloch zu befördern. Trockenbohren ist ohne Spülung möglich. Selbst wenn spezielle Bodenschichten eine Spülung zum Schutz der Bohrwände erfordern, dient diese lediglich der Stützung. Der Spülungsanteil beim Bohren ist sehr gering, wodurch die Umweltbelastung deutlich reduziert wird. Dies senkt die Baukosten, schont die Umwelt und ermöglicht eine hohe Bohrlochleistung. Daher ist die Drehbohranlage umweltfreundlich.

 

DrehbohranlageDrehbohranlagen sind Baumaschinen, die sich für Bohrarbeiten im Hochbau eignen. Sie werden hauptsächlich für sandige, bindige, schluffige und andere Bodenschichten eingesetzt. Drehbohranlagen finden breite Anwendung beim Bau von Ortbetonpfählen, durchgehenden Wänden, Fundamentverstärkungen und anderen Gründungen. Die Nennleistung von Drehbohranlagen liegt in der Regel zwischen 125 und 450 kW, das Drehmoment zwischen 120 und 400 kN·m. Der Durchmesser großer Bohrlöcher kann 1,5 bis 4 m, die Bohrtiefe 60 bis 90 m erreichen. Damit werden die Anforderungen verschiedenster großer Gründungsprojekte erfüllt.

 

Diese Art von Bohrgerät verfügt in der Regel über ein hydraulisches Raupenfahrwerk mit Teleskopausleger, einen selbsthebenden, klappbaren Bohrmast, ein Teleskopbohrgestänge, eine automatische Vertikalitätserkennung und -korrektur sowie eine digitale Anzeige der Bohrtiefe. Die gesamte Maschine wird üblicherweise hydraulisch gesteuert und lastabhängig geregelt, was eine einfache und komfortable Bedienung ermöglicht. Haupt- und Hilfswinde sind für verschiedene Einsatzsituationen auf der Baustelle geeignet. Mit unterschiedlichen Bohrwerkzeugen ist dieses Bohrgerät für Trockenbohrungen (Kurzspirale) oder Nassbohrungen (Drehbohrer) sowie für Kernbohrungen in Felsformationen geeignet. Es kann außerdem mit Langspiralbohrern, Greiferlöffeln für Schlitzwände, Vibrationsrammen usw. ausgestattet werden, um vielfältige Funktionen zu erfüllen. Hauptanwendungsgebiete sind der kommunale Hochbau, Autobahnbrücken, Industrie- und Wohngebäude, Schlitzwände, Wasserbau, Hangsicherung und andere Gründungsarbeiten.


Veröffentlichungsdatum: 25. November 2022